Namens-/ Adressänderung

  • Allgemeine Informationen

 

Eine Namens- und/oder Adressänderung muss in die Zulassungsbescheinigung eingetragen werden. Die Zulassungsbescheinigung wird bei der Kfz-Zulassung ausgestellt.

 

Erfolgt durch die Adressänderung der Wechsel zu einer neuen Bezirksverwaltungsbehörde, muss das Kraftfahrzeug abgemeldet und bei der Zulassungsstelle einer Verischerungs- gesellschaft, deren Geschäftstelle ebenfalls im Bezirk des neuen Hauptwohnsitzes gelegen ist, neu angemeldet werden.

 

Die Verlegung des Hauptwohnsitzes muss in jedem Fall bekanntgegeben werden, auch wenn die Übersiedlung innerhalb des Bezirksprengels (auch innerhalb Wien) stattfindet.

 

Die Unterlassung der Meldung kann aber einer Verwaltungsstrafe zur Folge haben.

 

Fristen

 

Innerhalb einer Woche nach der Namens- und/oder Adressänderung

 

Zuständige Stelle

 

Eine Zulassungsstelle, die für den Wohnbezirk bzw. den Bezirk des Unternehmenssitzes ermächtigt ist.

 

Verfahrensablauf

 

Die erforderlichen Unterlagen müssen einer Zulassungsstelle für den Wohnbezirk bzw. für den Bezirk des Unternehmenssitzes vorgelegt werden. Mit einer schriftlichen Vollmacht kann auch eine Vertreterin/ein Vertreter die Namens-/Adressänderung durchführen lassen.

 

Bei Namens- und/oder Adressänderung sind beide Teile der Zulassungsbescheinigung abzuliefern. Es wird von der Zulassungsstelle eine neue Zulassungsbescheinigung ausgestellt.

 

Die Person, die die Namens-/Adressänderung durchführen lässt, erhält auch ein sogenanntes "Fahrzeug - Genehmigungsdokument". Diese besteht aus dem Teil II der Zulassungsbescheinigung und dem vorgelegten Genehmigungsnachweis. Beide Dokumente werden von der Zulassungsstelle miteinander verbunden. Bei einer neuerlichen Zulassung des Fahrzeuges ist dann dieses hergestellte Fahrzeug-Genehmigungsdokument vorzulegen.

 

Bei einem Scheckkartenzulassungsschein (seit 1. Dezember 2010) erfordert jede Änderung der Eintragung die Beantragung einer neuen Karte, sofern nicht der Umstieg auf einen Papierzulassungsschein gewünscht wird.

 

Erfoderliche Unterlagen

 

  • Amtlicher Lichtbildausweis der Ummeldenden/des Ummeldenden
  • Zulassungsbescheinigung (beide Teile)
  • Zum Nachweis des Hauptwohnsitzes:

              Abfrage beim Zentralen Melderegister durch die Zulassungsstelle (Die Kosten werden

              an die Antragsstellerin/den Antragsteller weiterverrechnet).

  • Genehmigungsnachweis oder Genehmigungsdokument:

             Typenschein oder

             Einzelgenehmigung oder

             Nachweis für die Zulassung oder

             Datenauszug aus der Genehmigungsdatenbank bei Fahrzeugen mit EG-

             Betriebserlaubnis bwz. das bei der letzten Zulassung hergestellte Fahrzeug-

             Genehmigungsdokument

 

  • Bei Namensänderung: zusätzlich

             Heiratsurkunde oder Scheidungsbeschluss bzw. Scheidungsurteil oder amtliche

             Unterlagen, die die Namensänderung belegen.

 

  • Bei Firmenwagen: zusätzlich

             Bestätigung der jeweiligen Kammer bzw. Kunzessionsdekret bei freiberuflich Tätigen

             als Nachweis für den neuen Firmenstandort.

             Firmenbuchauszug oder Gewerbeberechtigung bei juristischen Personen als Nachweis

             für den neuen Firmensitz.

             Inhaltlich aktueller Vereinsregisterauszug oder Abfrage beim Zentralen Vereins-

             register bei Vereinen.

 

Falls die Adressänderung eine neu zuständige Bezirksverwaltungsbehörde bewirkt, sind jene Unterlagen erforderlich, die für eine KFZ Zulassung benötigt werden.

 

KOSTEN:

 

Für die Namens- und/oder Adressänderung, die keine neu zuständige Bezirksverwaltungs-behörde bewirkt, fallen EUR 1,10 für die Zentrale Melderregisterabfrage (bei natürlichen Personen) an.

 

Für eine Adressänderung, die eine neu zuständige Bezriksverwaltungsbehörde, fallen die Kosten einer KFZ Zulassung an.

 

Bei Namens- Adress- oder sonstigen Änderungen auf einem Scheckkartenzulassungsschein wird eine neue Karte produziert. Die Kosten dafür belaufen sich auf EUR 22,00